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Usbekistan

06.-15.06.2011: Taschkent - Samarkand - Buchara - Taschkent

In Taschkent erfahre ich, dass die Grenze zwischen Usbekistan und Tajikistan bei Samarkand wieder einmal wegen Querelen zwischen den beiden Staaten geschlossen ist. Darum lasse ich das Velo im Guesthouse in Tashkent stehen und mache mich zur Einstimmung meiner Reise erst einmal per Zug auf nach Samarkand und Buchara.

 

Samarkand ist schön mit dem Registan und den anderen alten Mausoleen und Moscheen. Ich war im Bohodir Guesthouse. Kann ich empfehlen. Ganz nahe am Registan und mit einem gemütlichen Innenhof. Viele Traveller kommen hier vorbei und der Informationsaustausch funktioniert hervorragend. Am ersten Morgen machen der Koreaner Ju und ich uns auf, gegen eine Bestechung von 2.50 CHF den Sonnenaufgang vom Minarett des Registans zu sehen. D. h. aufstehen um 4.30 Uhr, Sonnenaufgang ist um 5.00 Uhr! Nach zwei Tagen Samarkand machen Ju und ich uns auf weiter nach Buchara auf. Wieder mit dem Zug Sharq, was soviel heisst wie Wind und nicht etwa Hai...

 

Buchara ist einiges schöner und entspannter als Samarkand. Das kleine B&B ist etwas ausserhalb, d.h. etwa 10 Minuten zu Fuss vom Zentrum... Hier in Buchara kann man noch etwas von der Seidenstrasse-Athmosphäre spühren. Am Abend hat es fast nur Einheimische oder Usbeksische Touristen hier. Da mein Visum fuer Tajikisten bald beginnt, mache ich mich nach einem Tag bereits wieder auf mit dem Zug nach Taschkent. D.h. eine heisse siebenstündige Fahrt im vollen Zug. Das Ticket muss man im Übrigen jeweils im voraus mit dem Pass kaufen, da der Zug meist rammelvoll ist.

 

In Taschkent mach ich noch ein paar Einkäufe, Travellers Cheques wechseln, da dies in Tajikistan nicht mehr möglich ist und bereite das Velo fuer die Reise vor. Von hier geht es dann südwärts zum offenen Grenzübergang nach Tajikistan bei Oybek.